Praktische Tipps für «Food Festival» Besucher

Nicht ganz ernst gemeinte, praktische Tipps für „Beizlifest / Streetfood Festival“ Besucher/innen und meistens ja draussen.

Grad ältere Semester sollen auf die Linie achten. Und die Müdigkeit danach.

Bei solchen Beizlifest also evt. aufs Raclette verzichten, auch in Variationen auf dem Brot oder in der Mitte: Käse bleibt etwas fettig und ist naturgemäss schwerer verdauulich. Was hilft ist entweder ein guter Schluck aus der Schnapsflasche und eben mindestens, als Strafe, 3 mal und das ganze Fest marschieren. Evt. beides.

«Frischer Fisch»

Was denken Sie, wie soll man Fisch, möglichst frisch, an einem Stand verkaufen, wo man nicht genau weiss, wieviel man braucht. Das wird vorneweg aufgetaut. Am besten falsch, damit es schneller geht. Oder meinen Sie, man könne frischen Fisch nehmen ? Nur schon bei der Kühlung wird es happern. Jedesmal beim Öffnen der Kühlschranktüre ist die Innentemperatur hin. Und Eis schmilzt schneller als man schauen kann. Am besten sind die Fischknusperli, die werden grad ganz Tiefgekühlt in die Friteuse gehauen. Darum sind sie wenigstens Aussen knusprig und Innen noch kalt. Zum Glück wird meistens etwas Zitrone dazu gereicht, so können Sie den Geschmack locker übertünchen.

Bei «Frittiertem»

Macht immer die Hände schmutzig, und das Fett geht nicht mehr weg. Auch die billig- Servietten vom Billiganbieter aus Deutschland machen die Fingerparty nicht besser. Also: Ein- oder zwei gute Feuchttücher aus dem Denner dabeihaben. Wirkt schnell und sauber. Ausserdem wird das Essensangebot nicht grad sehr viel mehr sein als frittiertes. Am Sonntag gegen Mittag wird dann auch das Öl ranziger, da es anschliessend nicht mehr gebraucht wird, ist ein Ölwechsel auf frisch eher unwahrscheinlich. Ah, Zitronensaft wirkt auch noch Wunder.

Bei «Göttlichem Geschmack»

Also wenn man ein gutes Stück Fleisch Stunden, wenn nicht Tage mariniert, dann womöglich noch mehre Durchgänge räuchert, also smokt, wird das am Ende das Geschmackserlebnis. Nie werden sie den dreckigen Ofen und das billige Altholz das verwendet wurde ohne weiteres aus dem Mund bekommen. Dann müssen Sie schnell zu etwas stärkerem Greifen: Ein Schluck Milch und etwas Brot. Hilft auch bei etwas Schärferen Sachen. Sie wollen ja Probieren.

«Pasta et Basta»

Sicher. Wenn die Pastasauce über mehrere Stunden warmgehalten wird, wird die nur zarter. Und das Salz bleibt ja drin, das verdampft nicht. Meistens wird an solchen Anlässen die Saucen wiederum mit salziger Bouillon verdünnt, sonst würden sie nämlich nicht mal mehr die Spaghetti färben können. Sie müssen einfach Vertrauen haben. Ja, und evt. den richtigen Moment erwischen.

Seien Sie nicht geizig

Liefern Sie immer auch etwas Trinkgeld ab. Solche Anlässe werden in der Regel von Vereinen vom Dorf, also gastronomische Anfänger, durchgeführt. Sie finanzieren sich so den nächsten Ausflug oder Exkursion.  Lassen Sie sich also den Besuch etwas kosten, auch Ihre Frau könnte einmal in so einem Verein mitmachen oder macht schon mit. Dann brauchen Sie in jedem Fall einen guten Magen. Rennie hilft schnell und unkompliziert. Auch beim Blick ins Portemonnaie.

Letzter Tipp heute: «Fotografieren»

Jaah, beissen Sie herzhaft rein !! Irgend so ein dämlicher Beizlifest- Fotograf hat genau jetzt die Linse auf Sie gerichtet. Und das geht dann direkt und unbearbeitet ins Fotoalbum auf Facebook !!  Und da es ein Dorffest ist, dürfen Sie einen grösseren Hut kaufen und darauf hoffen, dass das nächste Fest bald ist und es neuere Fotos geben wird. Halleluja.

Evt. nehmen Sie diesen Wochenende noch einen Schirm oder Hut mit. Der Hut hat den Vorteil, dass er auch bei voller Lampe schön abdeckt. Am Besten nehmen Sie beides.

 

Eine Bitte noch: Lassen Sie das Auto Zuhause. Sie kommen schon irgendwie heim. In diesem Sinne: «Frohes Fest !!»

 

 

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Bundeshaus

 

Alle Bilder vom 1. August 2016 zusammengefasst.

Der Text dazu in der Notiz auf FB

Der «rote Teppich» wurde ausgerollt. Einmal für alle. Tag der offenen Tür im Bundeshaus. 1.8.2016
Ohja, gefreut haben wir uns, mal das Bundeshaus von Innen her anzugehen. Also natürlich nicht die Politik, sondern das Gemäuer, in dem sie ausgehebelt wird. (fertig politisches)

Immer am 1. August, dem Nationalfeiertag der Schweiz, steht das Bundeshaus exkl. Bundesratszimmer, der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Bundeshaus, Bern, Ansicht von Westen

Schlange für den Einlass, ca. 10.30 Uhr
Nun, das wird selbstverständlich kontrolliert, was man da alles mitschleppt. Inkl. Gürtelschnalle. Also muss man ein wenig Anstehen. Es lohnt sich, wenn man so gegen 9.00 Uhr bereits beim Eingang ist, so haben wir nur etwa eine halbe Stunde warten müssen. Später war die Wartezeit immerhin gegen 2 Stunden. Das macht nicht allen Spass, es hat zuwenig Schatten und kein WC. Aber dafür spielt am Ende der Schlange die Kapelle etwas auf. Schweizer Lieder wie auch Klassiker. So wird direkt vor der Kontrolle beruhigt. Und es funktioniert.

Alphornkapelle am Eingang.
Vergessen Sie Ihren Ausweis nicht, und alles wird gut, durchleuchtet. Wie am Flughafen. Sicherheitskontrolle.
Danach darf man die Treppe hoch und kommt in die Vorhalle der Wandelhalle. «Was für eine Aussicht !!»

Besucher machen eigentlich nur eines.
Dann bin ich runter zum eigentlichen Eingang:
Etwas weiter oben sieht man dann die «drei Eidgenossen» aus Stein. Riesengross. Von je einem Bären bewacht.
Und frische Blumen überall.

Berner Bär bewacht den Eingang.
Nach runter kommt rauf, also mit der Treppe in den zweiten Stock.

Staatsgeschenke. Hier: China
Da stehen dann die Vitrinen mit den ganzen Staatsgeschenken.
Und dann wäre da noch die Ansicht von oben, auf die Kuppelhalle? Und da erhält auch jeder Besucher die Schokolade. Eine Tafel wird offeriert. Und das sind ganz spezielle Sorten. Dazu mehr am Schluss. (bald).

Kuppelhalle mit dem Tisch von Schocosuisse.
Die Wandelhalle. Jeder kennt sie, sowieso aus dem Fernsehen, oder Internet- Web- News. Aber mal da drin zu stehen, herumzulaufen. ….

Vorhalle zur Wandelhalle, Beidseitig. Das Haus ist sehr symmetrisch.
Wir hatten das Glück, grad eine Theater- Vorführung über die Geschichte des Hauses mit Darstellern zu sehen. Es wird recht amüsant Wissen vermittelt.
Hinten rechts das Bundesratszimmer. War geschlossen.

Eingang zum Nationalratssaal.
Der Nationalrats- Saal:
Hier der Eingang mit den berühmten Flügeltüren.

Nationalratssaal

Kapelle im Ständerat.
Ständerat ist etwas kleiner, es hat grad die Musik gespielt.
Ständerats- Saal.
Der Ständerat hat neu auch eine elektronische Abstimmungs- Erfassung.

Begleitet wurde das Spektakel mit allerlei Aktivitäten auf dem Bundesplatz.

Veloparcours der Stadt Bern.

Radioübertragungswagen in Bern.
Sogar das Radio hat noch Übertragen vom Bundesplatz. Live !

Kindlifrässer- Brunnen, Kornhausplatz Bern
Das war’s. Noch ein spezielles Bild vom Kornhausplatz, da steht nämlich der «Kindlifresser» – Brunnen. Meine Kidz schauten das ungläubig an.
Und hier, das war die Schoggi, die ich ausgesucht habe. (noch nicht probiert).

Chocosuisse.
Bilder© und Text: Reto Schläppi – für die FREMA Schläppi AG. http://fsh.ch/ Ihr Spezialist im Bereich Drucken, Toner und Tintenpatronen sowie Papier, Binden und Präsentieren.

 

 

 

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